Der Lehmputzer

Gesundes Wohnen mit ökologischen Baustoffen

Die gute Wärmehaltung des Lehmes heben alle Bewohner von massiven Lehmbauten stets hervor. Wohnungen in Lehmbauten speichern im Winter die Wärme und sind im Sommer angenehm kühl. Das Wärmespeicherungsvermögen ist eine Eigenschaft die in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit des Wohnens ausschlaggebend ist.

 

Lehm reguliert die aufkommende Luftfeuchtigkeit indem er die Feuchtigkeit speichert und langsam wieder abgibt. So reguliert sich die relative Luftfeuchtigkeit automatisch auf 45-55%. Dies sorgt auf natürliche Weise für ein angenehmes Raumklima. Hier können Sie durchatmen da die Schleimhäute nicht angegriffen werden und die Feinstaubbildung (auch Pollenflug) reguliert wird. Dies ist gerade für Allergiker von großer Bedeutung.

Lehm ist sehr schalldämmend und lädt sich nicht auf. Da dieser Naturbaustoff elektrostatisch neutral ist, laden sich lehmverputzte Wände nicht auf und ziehen keine unnötigen Staub- und Schmutzpartikel an. Lehm ist ökologisch wertvoll. Die Lehmbaustoffe sind rein natürlich und ohne chemische Zusätze versehen, sie sind hautfreundlich.

Lehm hat konservierende Eigenschaften durch die Anwesenheit sauerstoffreicher und oft manganhaltiger Verbindungen. In trockene Lehmwände eingebautes Holz hält sich ohne Veränderung jahrhundertelang. Hier ist ein zusätzlicher Holzschutz nicht erforderlich.

Durch die enthaltenen vielfältigen Tonmineralien ist Lehm in der Lage Schadstoffe und üble Gerüche wie beispielsweise Kochgerüche und Zigarettenrauch zu binden. Man spricht von der Raumluft reinigenden Wirkung des Lehms.

Naturbelassen und ungebrannt kann Lehm unbegrenzt wieder verwendet werden. Zerkleinern und Wasser dazu, fertig ist der neue Baustoff. Beim eventuellen Rückbau fällt somit kein belastender Bauschutt an.